der outdoor-markt boomt
Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit,
für Outdoor-Abenteuer in den Bergen, Wäldern oder Seen.
Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um die Natur zu erkunden und Outdoor-Abenteuer in Bergen, Wäldern oder Seen zu erleben. In innerstädtischen Parks und auf Feldwegen tummeln sich Jogger. Radfahrer und Wanderer sind unterwegs, Kletterer erklimmen Felsen und Berge. Segler, Stand-up-Paddler und Surfer finden sich an Seen und Küsten ein. Wenn das Wetter es zulässt, ist selbstverständlich Schwimmen in Seen und Flüssen eine perfekte Methode, um Ausdauer zu trainieren und Muskeln aufzubauen.
Aus dem Trend ergibt sich ein großes Potenzial für den Markt von Outdoor-Artikeln. Wer draußen unterwegs ist, braucht Ausrüstung, Kleidung und Schuhe. Der Umsatz im Markt für Sport & Outdoor wird dieses Jahr bei etwa 76 Milliarden Euro liegen und laut Prognose bis 2027 auf ein Marktvolumen von 109 Milliarden Euro ansteigen. Mit etwa 27 Milliarden ist China der umsatzstärkste Markt der Welt.
Für Kapitalanleger ist die Teilnahme an diesem Markt nicht ganz einfach. Denn in der Outdoor-Branche gibt es noch viele unabhängige Familienunternehmen. Schuhproduzent Meindl etwa wird in neunter Generation von der Familie Meindl geführt. Outdoor-Ausrüster Vaude aus Tettnang am Bodensee ist die zweitbeliebteste Marke im Lieferantenranking und befindet sich ebenfalls zu 100 Prozent in Familienbesitz.
Hinzu kommt, dass viele bekannte Outdoor-Namen Bestandteil komplexe Firmen-Konstrukte oder Marken weitgehend unbekannten Holdinggesellschaften sind. Im deutschsprachigen Raum zählen etwa die Outdoor- und Sportmarken Deuter, Maier Sports, Ortovox und Gonso zur fränkischen Schwan-Stabilo-Gruppe.
Die Südtiroler Oberalp-Gruppe hat sich mit seinen Marken auf den Bereich Bergsport spezialisiert. Vor wenigen Jahren übernahm das Unternehmen den US-Kletterschuhhersteller Evolv. Aus Sicht des Unternehmens passte der Premiumanbieter perfekt in das Portfolio mit den bestehenden Marken Salewa, Dynafit, Pomoca und Wild Country.
Beide Firmen befinden sich ebenfalls in Familienbesitz. Zudem sind sie mit einem Outdoor-Umsatz von 220 und 300 Millionen Euro kleine Player im Vergleich zu internationalen Großkonzernen wie der US-amerikanischen VF Corporation oder Deckers Outdoor.
Die börsennotierte V.F. Corp. generierte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 12 Milliarden US-Dollar. Selbst wenn der Bekleidungskonzern vielen Sportlern nichts sagt, sind Outdoormarken wie The North Face, Timberland, Eastpak und Icebreaker den meisten Konsumenten doch ein Begriff. Insgesamt hält der Konzern die Rechte an rund 20 Bekleidungsmarken.
Sein 50-jähriges Jubiläum feiert dieses Jahr Deckers Outdoor mit seinen Brands UGG, Koolaburra, HOKA, Teva und Sanük. Die Deckers Outdoor Corp. erwirtschaftete im letzten Jahr einen Umsatz von 3,15 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen ist ein Basisinvestment in unserem TOP Sport Global Equity.
Ebenfalls ein Basisinvestment war die finnische Amer Sports Group mit rund 2,7 Mrd. Euro Umsatz. Bis zur Übernahme durch die chinesische Anta Sports Products Ltd. führten die Finnen immerhin zwölf Outdoor- und Sport-Marken in ihrem Portfolio. Darunter bekannte Namen wie Peak Performance, Arc’teryx, Salomon und Atomic.
Genießen Sie den Sommer!

